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Oberösterreich

Elfi und Cecile

Elfi und Cecile haben sich in einem kleinen Flüchtlingshaus im Almtal kennen gelernt. Cecile kam aus Ruanda, hatte Schlimmes im Krieg dort erlebt, ihre Familie im Krieg verloren. Ihr Weg hat sie ins „Haus Anspang“ geführt, wo sie einige Jahre von Elfi betreut und begleitet wurde. „Cecile ist mir ans Herz gewachsen wie eine Tochter. Daraus ist eine tiefe bereichernde Freundschaft geworden!“

Es war für Cecile nicht einfach, in Österreich Fuß zu fassen. Viele bürokratische Hindernisse machten und machen ihr noch immer das Leben schwer. An der großen Hürde, Original-Dokumente aus Ruanda zu bekommen, ist sie bisher gescheitert, – was jedes Ansuchen um Aufenthaltsverlängerung zum Spießrutenlauf macht. Cecile hat hier in Österreich die Liebe ihres Lebens gefunden, und mit ihrem Mann zwei bewundernswerte Kinder. Den Traum, den Vater ihrer Kinder auch zu heiraten, hat sie vorerst aufgegeben, weil sie auch hier wieder an den fehlenden Originaldokumenten gescheitert ist.

Aus der anfänglich familiären Betreuung in Grünau hat sich eine wunderbare Freundschaft zwischen Cecile und Elfi entwickelt. „Wir wohnen zwar jetzt doch eher weit entfernt voneinander, fühlen uns aber sehr verbunden. Cecile ist eine tolle, starke Frau, hat eine ruhige, warmherzige Ausstrahlung. Sie ist in ihrem Traumberuf, der Altenpflege gelandet und hat dort bereits einige Ausbildungen absolviert. Sie wird mir immer eine gute Freundin bleiben“ meint Elfi. Sie freut sich jedes Mal über Besuch von Cecile und ihrer Familie und kommt auch gerne selber nach Linz zu Besuch.

Cecile möchte mit der Geschichte anderen Mut machen, nicht aufzugeben. Beide, Cecile und Elfi wollen Menschen ermutigen, sich auf „Fremdes“ einzulassen, aufeinander zu zugehen. Ganz feine, bereichernde Freundschaften können so entstehen.